Das war ein einzigartiger Tag. Mit dem Motorad sind Socrates, mein Freund, und ich zum Reservepark gefahren, der links und rechts von der Schotterstrasse zwischen Villa Rica und Oxapampa liegt im Nebelwald. Unbeachtet von vielen Touristen und Einwohnern, gebuehren dem Nanowald viel mehr Aufmerksamkeit als er bekommt.
| gut getarnter gruener Vogel |
| Der Boden ist beschmueckt |
Ein Grund wieso keiner dem Wald viel Interesse schenkt, ist vielleicht die fehlenden Pfaede, Informationen und vor allem Infrastruktur. Falls ein Tourist sich dorthin „verirren“ moechte, muesste er ein normales Collectivo (zu 4 oder mehr geteiltest Taxi) von Villa Rica nach Oxapampa nehmen und dann auf halber Strecke aussteigen. Der Weg zurueck ist problematischer, da man so lange warten muesste, bis ein Auto gnaedig waere und ihn mitnehmen wuerde (auch sehr gefaehrlich fuer beide: Fahrer und Tourist) oder ein Colletivo vorbeikommt. Aber die Collectivos sind meistens schon voll, denn sie fahren erst ab, wenn alle Plaetze belegt sind.
Deswegen koennten wir bloss eine der drei Lagunen finden, obwohl Socra ein paar Mal dort war.
| wilde Orchideen |
Da kein anderer Mensch dort war, waren wir ganz allein auf den ganzen hektern. Nur die Natur und wir.
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