Samstag, 20. August 2011

La Paz


Nach dem Besuch des hoechstgelegenen, beschiffbaren Sees, fuhren wir gleich weiter nach La Paz, wo der  Regierungssitz Boliviens sich befindet. Nicht verwechseln Sucre ist die Hauptstadt, obwohl sich nicht einmal die Bolivianer unter sich einig sind, denn unser Guide sagte, dass La Paz die hoechstgelegene Hauptstadt der Welt sei mit seinen 3200 bis 4100 m ue. M.

Die Stadt liegt schoen, umgeben von lauter hohen Bergen drumherum, die meisten sind sogar mit Schnee bedeckt. Das Klima ist wie sonst auch in der Sierra, tagsueber heiss und nachts bitter kalt. Doch La Paz gefiel mir auf eine Art und Weise, denn es besitzte so eine tradionelle Lebensweise. Die meisten Frauen mit Roecken und Hueten, dennoch alles modern mit kuenstlichen Materialen.  Und dieser Gegensatz  lief wie eine Schnur durch La Paz. 

An einem Nachmittag machten wir einen Ausflug in das „Valle de la Luna“, also auf deutsch „das Mondtal“. Wie schoen ist es doch inmitten eines fuerchterlichen, staedtischen Chaos ein Stueck Natur zu entdecken. Die Landschaft gewehrt seinem Namen Achtung, denn genau so oder jedenfalls aehnlich stelle ich mir die Mondlandschaft vor. 

Zu dem kleinen Teil Boliviens welches ich gesehen habe, spuerte ich die Treue der Bolivianer fuer ihr Land-ohne Meerzugang, immer im Streit mit Chile und Argentinien, und als eines der aermsten Laender Suedamerikas. Dieser Gegensatz zwischen Arm und Reich ist allgegenwaertig, doch eins bleibt bei allen sozialen Schichten gleich, die Liebe zum Heimatland.

Stromkabel

Valle de la Luna

Jugeria- Saftladen

Stadtbild von La Paz


Plaza de Armas mit Blaskapelle


Mama wie immer beim Essen :P

Wer moechte Brot kaufen?

...und weiter gehts....


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