So, jetzt sitz ich gerade auf der wunderschoenen Terasse meines Hostels in Lima, esse eine reife Mango, die duftet als wenn jemand sie mit “kuenstlichen Aroma-Perfum” (weil sie so unwirklich utopisch duftet) begesprueht hat und trinke Aprikosensaft, der schmeckt als wenn jemand die Aprikose direkt vor meinen Augen gepfluekt und ausgepresst hat… kann es mir anders als gut gehen?
Von Berlin aus nach Frankfurt, von Frankfurt ueber Caracas (Venezuela) nach Lima, das heisst uber 26 Stunden auf den Beinen, war ich froh und uebermuedet mit all den 27 Freiwilligen endlich in Lima angekommen zu sein. Die Fahrt zu unserem Hostel, die wieder endlose 1 ½ Stunden gedauert hat, war interessant und zugleich ungewoehnlich gewoehnlich. Die Autos sehen zwar alle sehr verbeult aus und wuerden den TUEV wahrscheinlich in Deutschland nicht mehr bestehen (manche Autos haben keine Tuer, kein Licht und all die anderen Varianten), aber dennoch sieht alles so Amerikanisch/Europaeisch aus. Ueberall riesige Billbords, McDonalds, KFC, Burger King wo man nur hinschaut, Casinos und und und.
Zwar ist jetzt hier in Peru Winter beziehungsweise Herbst, aber mit 18 Grad in der Nacht ziemlich angenehm fuer uns, doch die Limanesen oder wie die Bevoelkerung sich hier nennt, ist dick angezogen mit Winterjacken und Stiefeln : )
Ein Raetsel fuer mich ist und bleibt wahrscheinlich der Fahrstil oder der Rhythmus der Strasse, damit mein ich auch die Fussgaenger. Wie um Gottes Willen schafft man eine riesige Kreuzung so zu verstopfen, dass alle Autos quer stehen, und wie loest sich so ein Chaos den auf? Und das Hupen…, hinter dem hupen muss ein System stecken, da bin ich mir sicher. Denn wer haette Lust immer zu huben?... immer!? Beim Abbiegen und beim Fahrstreifenwechsel wird die Hupe benutzt, also kein Blinker. Genauso wie beim Anhalten und sowieso immer wenn es geht, hupt man. Vielleicht ist das ja das nationale Hobby : D Und genauso wird es zur Herausforderung ueber die Strasse zu gehen, also die gerade Strecke weiterlaufen und “kleinere” dschungelartige Strassen zu passieren. Es gibt hier nur bei den riesigen Kreuzungen Fussgaengerampeln, aber auch wenn es fuer uns Fussgaenger gruen ist, duerfen wir nicht gehen, dass hab ich mit einer impulsive Show selber miterlebt, wenn Peruaner weiter stehen bleiben und nur die waghalsigen Deutschen ueber die Strasse gehen wollen und die Autos einfach weiterhin abbiegen oder weiterfahren und uns fast umfahren. Lieber geht man wenn es rot ist, hab ich das Gefuehl, denn da gucken wir “befremdete Auslaender” wenigstens richtig. Auf den anderen Kreuzungen (ohne Fussgaengerampel), muss man theoretisch auf die Autoampel gucken, denn wenn sie rot beziehungsweise gruen haben, duerfen wir Fussgaenger theoretisch gehen,… also wieder alles theoretisch. Am Besten die Augen immer schoen offen halten und immer kritisch alles beaeugen : )
Heute habe ich mir ein super tolles und super altes Handy gekauft plus SIM-Karte und ich habe ein peruanisches Bankkonto eroeffnet. Ausserdem, hab ich den Deal des Jahres gemacht und insgesamt 70 Euro fuer ein riesigen 60l Backpacking-Rucksack und eine qualitative hochwertigen Schlafsack gekauft. Alles war so weit runtergesetzt, urspruenglich war der Preis fuer die Sachen 250 Euro hoch. Deal or no deal?
Naja, und wie schon gesagt, mir geht es echt super. Habe heute schon peruanisch gegessen, naemlich: Kichererbsen-Kartoffelbrei , Reis und undefinierbares Fleisch mit einer Coca-Cola-Sosse : ) Hmm, lecker und schoen viele Kohlenhydrate : D
Ich esse jetzt noch mal frische Mango auf und gehe schlafen- ohne jeglichen Jet-leg.
Buenos noches!
a po polsku tez bedziesz pisac;d? poczytalbym sobie ;p
AntwortenLöschenich freue mich, dass bei dir alles gut ist!:) Reise nach Peru wirklich lange ist, aber du bist schon da. Mach's gut Bettina, Ich bemuehe mich hier von Zeit zur Zeit sehen. Wunderbar, dass du dieses Blog hast:) Kasia D
AntwortenLöschenWitaj! Dzieki, ze piszesz z daleka i ciekawie. Bedziemy czytali..., co dalej z Toba. Trzymaj sie tam w dalekim kraju!
AntwortenLöschenBuziaki
Beata i Lechu
Congradulations, Betty, on your arrival in Peru. I am sooo jealous of you having the opportunity to eat all those fresh mangoes. Be carefull, and stay away from any Chupacabra's, LOL
AntwortenLöschenSteve
Hi Betti,
AntwortenLöschenSuper dass es dir gut geht und du zufrieden bist. Daine Berichte sind wirklich klasse! Ich habe zugleich gelacht und gewient. Du weisst, .. ich bin eine Heulsuse.. ... aber ich bin so glücklich, dass du dasss erreicht hast und dass du das machst was du dir gewünscht hast.
Ich drücke dir die Daumen und bin immer mit meinem Herz dabei...
deine Mama
hey betty,
AntwortenLöschenkam erst jetzt dazu dein bericht zu lesen:)
kaum biste paar stunden dort, haste schon so vieles erlebt, zu beneiden ;)
ich bin mir sicher, du wirst das dort gut meistern:)
man hört sich! lieb dich, martina :*
Hallo Bettina,
AntwortenLöschenczytam twoja Blogs strone bardzo czesto. Bardzo jestem wzruszona. Czytajac twoje recenzje - mam wrazenie ze tam juz bylam. Wspaniale opisujesz swoje przezycia i pieknie je przekazujesz nam - czytelnikom. Pozdrawiam i caluje ciebie serdecznie
Basia