Sonntag, 1. Mai 2011

Eine Wand voller Wasserfaelle

Buenos Aires, Argentinien - Puerto Iguazu, Argentinien, kosten fuer die Busfahrt 125 US $ nur fuer eine Hinfahrt
Buenos Aires, Argentinien - Foz do Iguzu, Brasilien, kostet hingegen nur 55 US $, obwohl es einige Kilometer weiter entfehrt ist.

Nach sehr viel Stress in wenigen Stunden (wegen dem Nichtwissen, ob ich eine Visa brauche, stellte sich heraus, dass Socra ein Visum braucht und eine Gelbfieberimpfung, die Information ueber den Pass und Visum hat sich falsch herrausgestellt, aber die Gelbfieberimpfung musste sein) in Buenos Aires, stiegen wir erleichtert in den Bus in Richtung Brasilien. Die staendige Frage die uns waehrend der Fahrt quaelte war, wo den das Leben guenstiger waere: in Argentinien oder doch Brasilien? Muede angekommen, haben wir uns gleich eine "Posada" am Terminal gesucht und uns waren die paar Doller dann doch egal.

Gleich am ersten Tag sind wir hin und her zwischen den Grenzen gefahren, jedesmal freute ich mich ueber zwei Stempel mehr im Pass. Argentinien mit ihren sehr organisiertem Alles, war mir schon sehr gewohnt aus Deutschland. Hingegen war ich sehr ueberrascht als ich Foz do Iguazu als aehnlich oder sogar ordentlicher, organisierter etc vorfand. Preise fuer Essen und Hostals waren sogar dort teuer. Die Haeuser und Supermaerkte waren prachtvoll und ueberall wimmelte es von Pools. Das war eine Ueberraschung, aber eine sehr positive.



Am naechtsen Tag ging es zu DEN Wasserfaellen. In den beiden, oder besser gesagt drei (Paraguay) werden sie nur mit "den" Wasserfaellen angesprochen. Und das zurecht. Nicht mal aus Filmen oder Fotos habe ich mir es so vorgestellt. Am ersten Tag sahen wir die Argentinische Seite der Wasserfaelle an. Ein Nationalpark, sehr schoen gestaltet und vor allem, alles sehr behindertengrecht. Acht Stunden waren wir am wandern und staunen und konnten die Augen nicht wegdrehen. Die ganzen Aeffchen und andere Tiere waren unwichtig. Was wir sahen, wurde mit jedem Schritt besser. Beim ersten Anblick der Wasserfaelle, fielen uns die Worte: " Wow, so etwas habe ich noch nie gesehen, es kann ja gar nicht besser werden auf unserer Reise..." ein, aber wirklich... mit jedem Meter und jeder Minute fielen uns keine Superlative mehr ein. Eine Wand, oder besser gesagt, Waende aus verschiedenen Wasserfaellen mit verschiedenen Etappen und Intensivitaeten. Und immer wieder war es unglaublich, was die Natur fuer eine Macht hat. Aber auch der Mensch. Wir spazierten genau ueberhalb der Wasserfaelle und schauten nur runter, genau dort wo was Wasser brach. Wir liefen kilometerlang auf dem Fluss um dann im "Teufelshals" runterzugucken. Der Fluss, der so klein und unbedeutend erscheint, macht eine kleine Biegung und dann passiert das unglaubliche...

Zugedroehnt mit Impressionen und Bildern, Geraeuschen  und Ideen, konnte es ja kaum besser werden am naechsten Tag, auf der Brasilianischen Seite. Und doch... Es war zwar anders, aber wieder kann ich es kaum in Worte fassen, Superlative habe ich nur im Kopf, die ich aber nicht ausdruecken kann. Auf der Argentinischen Seite waren wir "mitten im Geschehen", "mitten im Bild". Auf der Brasiliansichen Seite, die nur knappe zwei Stunden gedauert hat um sie zu besichtigen, sahen wir das Ganze wie eine Einheit. Die ganze Wand zusammen auf einem Bild. Beide waren einfach unglaublich und unbeschreibar. Fotos zeigen nicht das was wir gesehen, gespuert und erlebt haben. Aber wenigstens ein kleines Andenken.

Bis heute weiss ich nicht, ob die Wasserfaelle von Igauzu eines der / Weltwunder ist oder nicht. Aber definitliv ist es sehenwert und ein MUSS! Kein Wunder, dass die Preise fuer Busse etc so teuer sind.

Die Wasserfaelle sind preislos!












Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen